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Der Kulturführer OSTWESTFALEN-LIPPE bietet eine Auswahl von Theater- und Konzertveranstaltungen sowie der Ausstellungen in der Region an.
Mit diesem Dienst erleichtert er seinen Nutzern die aufwendige Suche in den verschiedenen Websites. Unter kulturfuehrer-owl.de finden Sie fast alles, was sich in den Theatern, Konzerthäusern und Museen abspielt. Das Angebot wird kontinuierlich aktualisiert.

Ein Terminkalender enthält – fokussiert auf den regionalen Schwerpunkt des Kulturführers OSTWESTFALEN-LIPPE – Aufführungen der Theater- und Konzertveranstalter sowie Veranstaltungen der Museen.

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Zeitsprung – Alter Falter
Teilnehmer gesucht
27.02.2015 - 17:51
Zeitsprung – Alter Falter
Teilnehmer gesucht
Ende April beginnen die Proben für das 19. Laien-Tanzprojekt Zeitsprung vom Theater Bielefeld. Vorgesehen ist unter anderem eine Gruppe geben, die sich aus Kampfsportlern und Kampfsportlerinnen zusammensetzt (ab 16 Jahre), sowie eine Gruppe mit Jungen und jungen Männern (ab 8 Jahre), die tanzbegeistert sind. Außerdem werden rüstige Senioren und Seniorinnen gesucht sowie neugierige Bielefelder und Bielefelderinnen (mit und ohne Tanzerfahrung, ab 16 Jahre).
In einem fünfwöchigen, intensiven Probenprozess wird mit den Tänzerinnen und Tänzern vom Theater Bielefeld unter der künstlerischen Leitung des Chefchoreographen Gregor Zöllig zusammengearbeitet. Geprobt wird fünf Mal pro Woche, überwiegend am Abend.
Die Premiere auf der großen Bühne des Stadttheaters, Bielefeld, ist am 5. Juni 2015.
Der Bewerbungsschluss ist am 15. März 2015. Anmeldungen und Antwort auf Fragen gibt es bei der Tanzvermittlerin Kerstin Tölle:
Telefon: 0521 / 51 – 82 73, E- Mail.

Bild: Zeitsprung Egoist © Liona Schöneck
Hamlet | Amboise Thomas
28. Februar 2015 | 19:30 Uhr
Premiere | Stadttheater, Bielefeld
26.02.2015 - 10:10
„Sein oder Nichtsein“ – das ist auch für den Hamlet der großen französischen Oper des 19. Jahrhunderts die entscheidende Frage.
Nach dem mysteriösen Tod seines Vaters, dem alten König von Dänemark, verliert der Kronprinz zusehends den Boden unter den Füßen: Überall scheinen nur Gefahr und Intrige zu lauern. Besonders tiefes Misstrauen hegt Hamlet gegen den neuen König, seinen Onkel. Fanatisch begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit, will den Tod des Vaters rächen und stößt dabei alle von sich. Sogar seiner Mutter und seiner Verlobten Ophélie steht er argwöhnisch gegenüber. Ophélie jedoch klammert sich verzweifelt an ihre Liebe zu Hamlet. Hoffnungslos wandelt das ganze dänische Königshaus am Rande des Abgrunds.
In seiner zu Unrecht selten gespielten Grand opéra vertonte Ambroise Thomas die psychologische Intimität und Dramatik der berühmten Shakespeare’schen Tragödie in äußerst farbenreicher und inniger Musik, die das gesamte Ausdrucksspektrum von Stimme und Orchester dramatisch-effektvoll mit der dem Genre eigenen Leidenschaftlichkeit voll auszuschöpfen weiß.
Ambroise Thomas gelang ein Meisterwerk der französischen Oper: mit eindrucksvollen Chorszenen, die dramatisch-effektvoll mit den innigen und eingängigen Melodien der Arien und Duette kontrastieren. Als erster Komponist überhaupt setzte er das Saxophon als Orchesterinstrument ein, um besondere Stimmungen zu erzielen – zum Zeitpunkt der Uraufführung im Jahre 1868 eine gewagte Innovation.
Die Partie des Hamlet wurde aufgrund ihres Reichtums an stimmlichen und darstellerischen Nuancen zur Paraderolle großer Baritone schlechthin, während Primadonnen von Nellie Melba bis Maria Callas regelmäßig mit der Wahnsinnsszene der Ophélie auftraten. Eine einmalige Gelegenheit, das in Deutschland selten gespielte Werk kennenzulernen.
Inszeniert wird der Abend von der deutschlandweit gefragten Regisseurin Andrea Schwalbach. Ihre Deutung des „Hamlet“ konzentriert sich kammerspielartig auf die zentralen Charaktere Hamlet, Ophélie, Königin Gertrude und König Claudius. Sie alle gehören zur obersten Etage der Macht, wo niemand mehr über die Machthaber richtet. Für Schwalbach sieht die Situation im Stück wie folgt aus: „Ein junger Mann, gebeutelt von der Trauer um seinen mutmaßlich ermordeten Vater, wohnt der Krönung seines Onkels bei, der kurz vorher seine Mutter geheiratet hat. Eine junge Frau, geplagt von Verlustängsten wird von jenem jungen Mann weggestoßen, bei dem sie die Bestätigung ihrer Liebe sucht. Sie wird diese Zurückweisung und auch diesen Abend nicht überleben. Der junge Mann, der im Laufe des Abends sich selbst und jeglichen Halt unter den Füssen verliert, wird erst zum Mörder und dann zum Opfer. Seine Mutter, die gerade erst auf blutigem Boden eine verbotene Liebe gefunden hat, verliert alles. Sein Onkel, der zwar schuldig ist, aber zum ersten Mal die Liebe erfahren hat, stirbt den ihm zugedachten Tod. Am Ende ist wirklich nur Schweigen. Eine Familiengeschichte.“

Die Aufführung findet in französischer Sprache statt, mit deutschen Übertiteln.

Bild: Yoshiaki Kimura, Evgueniy Alexiev, Cornelie Isenbürger © Paul Leclaire
Klassik um 3 in Bethel
1. März 2015 | 15:00 Uhr
Bielefelder Philharmoniker
25.02.2015 - 10:22
Am 1. März 2015 um 15:00 Uhr spielen die Bielefelder Philharmoniker im Rahmen der Reihe Klassik um 3 im Assapheum Werke von Hector Berlioz, Claude Debussy und Ottorino Respighi. Als Solistin wirkt Melanie Forgeron (Sopran) mit, die Leitung hat GMD Alexander Kalajdzic.
Die Konzerte im Assapheum richten sich besonders an Familien mit Kindern und an Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, aber auch alle anderen Interessierten sind herzlich Willkommen. Es gibt zwei Mal 30 Minuten Musik und dazwischen eine längere Pause mit Zeit für Kaffee und Kuchen.
Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung dieser Konzerte gebeten.
Märtyrer
Premiere | 27. Februar 2015 | 19:30 Uhr
Theater Paderborn
24.02.2015 - 08:25
Ein Mätyrer ist einer, der für seine Überzeugung leidet - bis zum Tod. So einer ist Benjamin Südel - er ist aber auch eitel und gefällt sich in dieser Rolle. Erzählt uns das Stück von Marius von Mayenburg nun wie man zu Märtyrer wird - also die kleine Anleitung zum Märtyrertum?
Eher nicht, so Nikolaos Boitsos (Regie), es geht darum wie das soziale Umfeld eines Menschen, mit seinem spontan vorhandenen Fanatismus umgeht - ein fundamentaler Christ, der das Alte Testament kennt und auch noch danach leben will, also Auge um Auge - in unserer Zeit. Durch Benjamin (16 Jahre alt) entsteht Chaos an seiner Schule, der seine Lebensgrundsätze, die aus dem Alten Testament, gefährdet sieht - mit den Bikini tragenden Mädchen gemeinsam schwimmen - derartige Unzucht geht zum Beispiel gar nicht. Das ist aber nur die Spitze des berühmten Eisberges. Der Pfarrer und der Schuldirektor bemühen sich zu integrieren. Die Mutter, alleinerziehend und leider überfordert, sieht die Schule in der Pflicht. Welche Strategien entwickelt, die Schule, um zu integrieren und wie weit darf sie dabei gehen? Die Biologielehrerin bemüht sich und leistet Widerstand …
Die Bühne, verspricht Boitsos, wird an da Vincis „Abendmahl“ erinnern. Eine Tafel, die Mittelpunkt des Geschehens ist, und um die herum sich die zahlreichen Szenen sich abspielen.
Man darf auf eine spannende Inszenierung im Theater Paderborn freuen.
Auf der Bühne mit Alexander Wilß, Maria Thomas, David Lukowczyk, Willi Hagemeister, Markus Schulz, Kirsten Potthoff, Patrik Depari, Anne Bontemps.

Bild: Kirsten Potthoff, Markus Schulz, Willi Hagemeister © Christoph Meinschäfer