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Der Kulturführer OSTWESTFALEN-LIPPE bietet eine Auswahl von Theater- und Konzertveranstaltungen sowie der Ausstellungen in der Region an.
Mit diesem Dienst erleichtert er seinen Nutzern die aufwendige Suche in den verschiedenen Websites. Unter kulturfuehrer-owl.de finden Sie fast alles, was sich in den Theatern, Konzerthäusern und Museen abspielt. Das Angebot wird kontinuierlich aktualisiert.

Ein Terminkalender enthält – fokussiert auf den regionalen Schwerpunkt des Kulturführers OSTWESTFALEN-LIPPE – Aufführungen der Theater- und Konzertveranstalter sowie Veranstaltungen der Museen.

Eine einfache selbsterklärende Suche führt rasch zu dem gewünschten Ergebnis. Probieren Sie es aus!

Weiterhin viel Vergnügen mit www.kulturfuehrer-owl.de!

Wichteln bei
„La Cenerentola“
26. Dezember
19.12.2014 - 09:15
Auch im Stadttheater wird es am 26.12. richtig weihnachtlich. In Florian Lutz‘ Inszenierung von Rossinis La Cenerentola richtet der Prinz eine ausgelassene Weihnachtsfeier aus, zu der neben allen unverheirateten Damen auch das Publikum eingeladen ist. Rentier, Schnee und Schlitten sowie spritzige Musik inklusive. Die Vorstellung beginnt um 19:30 Uhr.
Im Rahmen dieser Vorstellung lädt das Theater Bielefeld zum gemeinsamen Wichteln ein. Alle Besucher, die Lust haben daran teilzunehmen, bringen ein kleines verpacktes Geschenk. Die Geschenke werden vor Vorstellungsbeginn eingesammelt. In der Pause dürfen teilnehmende Gäste dann ein neues Geschenk ziehen.

Die Teilnahme am Wichteln ist jedoch nicht verpflichtend.
Peer Gynt | Tanz
Zusatzvorstellung | 11. Januar 2015
18.12.2014 - 19:27
Eine gute Nachricht für die Freunde des Tanztheaters Bielefeld: Am 11. Januar 2015, 19:30 Uhr, wird Peer Gynt als Tanzstück im Stadttheater Bielefeld zusätzlich aufgeführt.

Henrik Ibsens Drama Peer Gynt aus dem Jahr 1867 dient dem Choreographen Gregor Zöllig als Vorlage für die tänzerische Auseinandersetzung mit den Themen Identitätssuche, Liebe, Sexualität, Hoffnung und Tod.
Der britische Komponist Gavin Bryars schrieb eigens für diesen Tanzabend neue Musik für die Bielefelder Philharmoniker auf der Grundlage von Edvard Griegs berühmten Peer-Gynt-Zyklus. Bryars, ursprünglich Jazz-Kontrabassist, ist Weggefährte von John Cage und hatte seinen Durchbruch als Komponist mit The Sinking of the Titanic (1969) und mit Jesus‘ Blood Never Failed Me Yet (1971). Er arbeitete weltweit mit wegweisenden Choreographen zusammen, u.a. mit Merce Cunningham, Lucinda Childs, William Forsythe, Carolyn Carlson und Edouard Lock.

Bild:Gianni Cuccaro, Ursina Hemmi © Bettina Stöß
Piaf. Keine Tränen
Premiere | 20. Dezember | 19:30 Uhr
Theater Paderborn
16.12.2014 - 13:45
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Theater, der Vorhang geht auf und - nichts passiert. Minuten vergehen, bis ein verschüchtertes, klein geratenes, unscheinbares Mädchen die Bühne betritt. Eine Rotzgöre ohne Haltung, die weder etwas von Artikulation versteht, noch ihre Stimme im Griff hat - trotzdem dringt ihr Gesang ins Herz.
Juliane Kanns Stück „Piaf. Keine Tränen“, zwischen Biografie und Fiktion angesiedelt, wird in Paderborn unter der Regie von Nikolaos Boitsos aufgeführt. Es beschreibt den Aufstieg und Fall eines außergewöhnlichen Talents. Die fast dreißig Rollen des Stückes werden von Anne Bontemps (Édith Piaf), Natascha Heimes, Alexander Wiß und Lars Fabian dargestellt. Besonders die drei letztgenannten werden ihre Wandlungsfähigkeit zeigen können. Eine Herausforderung, nicht nur für die Darsteller sondern auch für Kostüme und Bühne, dort steht ein Kleiderständer von dem sich die Darsteller bedienen, an einem Schminktisch wird der Rollenwechsel perfekt.
Zu hören sein werden neben den großen Erfolgen der Piaf auch weniger bekannte Chansons, gesungen von Anne Bontemps, auf der Bühne begleitet von Gerhard Gemke, Klavier, Peter Schultz, Klarinette/Saxophon, Anne-Claudia Renz, Geige..
Das Leben der Piaf war von zahlreichen Affären durchzogen, sie lebte in jeder Hinsicht exessiv. Ende der 50er Jahre erkrankte sie an Krebs und starb am 11. Oktober 1963 im Alter von 47 Jahren.
Juliane Kanns Stück „Piaf. Keine Tränen“ ist nicht das wohlgemeinte Abspulen eines Best-Of’s sondern der Versuch, sich einem Mythos anzunähern, der - wie alle Mythen - nicht zu greifen ist.

Bild: Anne Bontemps © Christoph Meinschäfer