SIMONE SANDRONI UND GREGOR ZÖLLIG
JUST IN TIME TABULA RASA / TOM TRAUBERTS BLUES / THE TEMPTING INNOCENCE
Tabula Rasa ist ein Tanz der klaren Worte. Zur Musik von Arvo Pärt spiegelt die Choreographie von Gregor Zöllig menschliche Innenwelten.
Wenn der innere Druck zu groß wird, wenn eine persönliche Grenze erreicht ist, kehrt so mancher sein Innerstes nach außen.
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Tom Trauberts Blues ist ein Tanzsolo von Gregor Zöllig zu dem Song von Tom Waits über einen Soldaten. Er ist ruhelos und ohne Ziel unterwegs
bewegt von Erinnerungen, die er nicht bändigen kann. Der Song ist einer der entschiedensten und aufwühlendsten Antikriegssongs, die bis heute geschrieben wurden.
Der italienische Gastchoreograph Simone Sandroni kreiert für das Tanztheater Bielefeld The Tempting Innocence.
Das Tanzstück beschäftigt sich mit dem Zustand der Unschuld, in dem alles immer neu erlebt wird und keine vorgefertigte Meinung existiert.
Im Fokus der choreographischen Arbeit steht der Reiz der Unbefangenheit und seine Folgen. Sandroni vereint seine dynamische Bewegungssprache mit einer starken, emotional aufgeladenen Bildkraft.<< ausblenden
CHOREOGRAPHIE: SIMONE SANDRONI / GREGOR ZÖLLING
PREMIERE: 17. OKTOBER 2009
STADTTHEATER BIELEFELD
GREGOR ZÖLLIG
AM ENDE EINES TAGES
»Wer aus seiner Heimat scheidet, ist sich selten bewusst, was er alles aufgibt; er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.« So umschreibt Gustav Freytag elementare Erfahrungen der Vergangenheit. Erinnerungen rufen das längst Vergessene ins Gedächtnis zurück. Sie sind meist multimedial: Sie enthalten bildhafte Elemente, Szenen, die wie ein Film ablaufen, Geräusche und Klangfarben, oft auch Gerüche und vor allem Gefühle.>> mehr Durch die Auseinandersetzung eines Tänzers mit seinen gelebten Jahren wird der Tanzabend zu einer Reise ins Innere, in die verborgene Vergangenheit von Tanzschaffenden. Eine Choreographie, die kritisch hinterfragen will, was nach einer Künstlerkarriere bleibt. Gleichzeitig ist die Uraufführung Am Ende eines Tages ein Stück über Lebensträume und Lebenslügen, Wünsche und Zukunftsgestaltung und das Nachspüren gelebter Realitäten.<< ausblenden
CHOREOGRAPHIE: GREGOR ZÖLLIG
PREMIERE: 2. DEZEMBER 2009
THEATERLABOR IM TOR 6
GREGOR ZÖLLIG
AM PULS DES LEBENS – DREI MAL ADAMS
In der Auseinandersetzung mit stilistisch sehr unterschiedlichen Werken von John Adams will Gregor Zöllig sich dem Thema des menschlichen Körpers nähern. Den Hintergrund bildet ein rasant zunehmendes Körperbewusstsein der Gesellschaft mit den großen Widersprüchen der Auf- und gleichzeitigen Abwertung, wenn nicht Verdrängung des Körpers.>> mehr Die Grundlage für Gregor Zölligs Uraufführung sind drei Werke von John Adams: The Dharma at Big Sur ist ein Konzert für elektronische Violine und Orchester, eine illusionsreiche, lebendige, geheimnisvolle Musik. Christian Zeal & Activity setzt sich mit dem Christentum und Predigtstilen auseinander und Fearful Symmetries spiegelt symmetrische Ordnung, sowie eine reiche Palette an Rhythmus, Farben und dynamischen Schattierungen.<< ausblenden
MUSIKALISCHE LEITUNG: LEO SIBERSKI
CHOREOGRAPHIE: GREGOR ZÖLLIG
PREMIERE: 1. MAI 2010
STADTTHEATER BIELEFELD

