KLAVIERKONZERT
D. ELLINGTON – VERSCHIEDENE WERKE (ARR. NIGEL KENNEDY)
J. S. BACH – INVENTIONEN BWV 772-801
W. A. MOZART – KLAVIERSONATE B-DUR KV 570
F. LISZT – LES JEUX D'EAU À LA VILLA D'ESTE
C. DEBUSSY – DOUZE PRÉLUDES I
F. MENDELSSOHN BARTHOLDY – VARIATIONS SÉRIEUSES D-MOLL OP. 54
»Dieser Junge ist die ungewöhnlichste Begabung, der ich je begegnet bin.« (Alfred Brendel im August 2008)
Es darf gestaunt werden. Über einen jungen Mann, der sich gleichermaßen für Naturwissenschaften wie für Musik interessiert.
Der als Fünfjähriger begann zu komponieren und danach mit dem Klavierspiel.>> mehr
Armstrong verblüfft durch einen Klavierton, der Klarheit und Sinn für Konstruktion und Klang vereint. Er spielt technisch perfekt,
kultiviert, reif und kindlich zugleich. Vorhang auf für diesen bemerkenswerten Ausnahmepianisten!<< ausblenden
KIT ARMSTRONG – KLAVIER
1. KONZERT: 22. SEPTEMBER 2009 – 20.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE
VIOLINENKONZERT
A. VIVALDI – LE QUATTRO STAGIONI
A. PIAZOLLA – CUATRO ESTACIONES PORTENAS
Mehr als vier Jahreszeiten hat die Natur nicht zu bieten, wohl aber Daniel Hope zusammen mit der lateinamerikanischen Camerata Bariloche.
Daniel Hope gehört momentan zu den erfolgreichsten Geigern Großbritanniens. Der Boston Globe hält ihn sogar für den bedeutendsten britischen
Streichmusiker seit Jacqueline du Pré. Kürzlich hat er bereits zum vierten Mal einen »Echo Klassik«-Preis entgegen genommen.>> mehr
Hatte sich Hope
in den vergangenen Jahren durch die Beschäftigung mit zeitgenössischer und indischer Musik, nicht zuletzt durch sein Projekt 'East meets West'
mit Ravi Shankar einen Namen gemacht, so sucht er nun die Herausforderung im Repertoire der Barockzeit.
Vivaldis »Vier Jahreszeiten«, rasant und voller Emotionen, stellt er der gleichnamigen Komposition Piazollas aus dem 20. Jahrhundert gegenüber.
Diese musikalische Begegnung über Stil- und Epochengrenzen hinweg lässt beide Werke erneut lebendig werden.<< ausblenden
Daniel Hope CAMERATA BARILOCHE
2. KONZERT: 25. OKTOBER 2009 – 20.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE
PERCUSSION
B. HARTL – KONZERT FÜR MARIMBAPHON UND KLAVIER
M.GRUBINGER – AUS DEM LEBEN EINER TROMMEL
A. KOPPEL – TOCCATA
M.MIKI – MARIMBA SPIRITUAL
Vor ein paar Jahren noch wurde das Schlagzeug in der Klassik stiefmütterlich behandelt und bei Konzerten irgendwo im Hintergrund versteckt.
Eine Hauptrolle spielte es nicht. Daran hat Martin Grubinger einiges geändert.>> mehr
Der junge Künstler wird von Publikum, Veranstaltern und Kritikern
gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen.
Sein Fach, das klassische Schlagwerk, reicht von Pauke, Trommel, Becken, Vibraphon und Marimba über Stabspielinstrumente bis hin zu japanischer
und afroamerikanischer Percussion. Er lässt Schwirrhölzer durch die Luft kreisen, Trommeln und Becken im Fortissimo.<< ausblenden
Martin Grubinger Per Rundberg
3. KONZERT: 17. NOVEMBER 2009 – 20.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE
SWR-SINFONIEORCHESTER
R. STEPHAN – MUSIK FÜR ORCHESTER
G. MAHLER – KINDERTOTENLIEDER
A. DVORÁK – SINFONIE NR. 8 G-DUR OP. 88
Dass man auch mit hohen Ansprüchen Erfolg haben kann, demonstriert das SWR-Orchester stets aufs Neue. Man reist seit 1949 als musikalischer Botschafter durch die Welt –
nach Bielefeld nun bereits zum zweiten Mal unter dem Doppelspezialisten in Sachen anspruchsvoller Tonkunst Heinrich Schiff.
Ob als Dirigent oder als Kammermusiker der Name Schiff steht für künstlerische Integrität.>> mehr
Was nicht gleichzusetzen ist mit der Haltung eines Asketen.
Schiff am Cello oder Dirigentenpult – das ist barocke Lebenslust, Vitalität, große Emotion. Wenn er Musik macht, wird sofort klar, dass es in diesem Beruf
nur ein Entweder-Oder gibt: Entweder gibt man sich ganz hin – oder man bleibt draußen. Üppiger Wohlklang, Temperament und Humor – das sind auch die Zutaten für die
internationalen Erfolge der Mezzosopranistin Dagmar Peckova. Sie verleiht Mahlers »Kindertotenliedern« mit ihrer Luxusstimme und sicheren Diktion einen Ausdruck, der unter die Haut geht.<< ausblenden
MEZZOSOPRAN: DAGMAR PECKOVA
DIRIGENT: HEINRICH SCHIFF
4. KONZERT: 6. DEZEMBER 2009 – 18.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE
ORCHESTRE DE CHAMBRE DE LAUSANNE
L. V. BEETHOVEN –
– PROMETHEUS OUVERTÜRE
– 1. KLAVIERKONZERT C-DUR OP. 15
– 4. SINFONIE B-DUR OP. 60
Christian Zacharias ist ein Dirigent und Pianist mit ausgeprägtem musikalischem Geschmack – sensibel, kultiviert, nuanciert. Er zählt zu jenen, die sich auf die Kunst der
Zwischentöne verstehen, die in die Musik hinein hören und das Ergebnis dieses Prozesses in unaufdringlicher Pose, aber mit hoher Intensität ihrem Publikum nahe bringen.
Nicht klotzig oder reißerisch interpretiert er Beethoven, sondern ganz auf den Ausdrucksgehalt der Musik konzentriert.>> mehr
Nachdem Zacharias viele Jahre als Pianist in den Pro Musica Konzerten ein regelmäßiger Gast war, realisiert er seine Ideenwelt zunehmend am Dirigentenpult
oder als dirigierender Klaviersolist. Dafür steht ihm seit nun fast zehn Jahren sein eigenes, hochrangiges Orchester zur Verfügung.<< ausblenden
KLAVIER: CHRISTIAN ZACHARIAS
5. KONZERT: 6. FEBRUAR 2010 – 20.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE
PHILHARMONIA ORCHESTRA
W. A. MOZART – SINFONIE NR. 39 ES-DUR KV 543
Der Name Kurt Masur ist untrennbar mit den Ereignissen der friedlichen Revolution in Leipzig im Herbst 1989 verbunden: in Zeiten großer Unsicherheit, als fraglich war,
mit welchen Mitteln die Staatsführung der DDR auf die zunehmenden Unruhen reagieren würde, gehörte Masur zu den Unterzeichnern eines Aufrufes, in dem zu beiderseitigem
Gewaltverzicht zugunsten eines konstruktiven Dialoges aufgefordert wurde. Der Rest ist Geschichte ...>> mehr
Zwanzig Jahre später hat Kurt Masurs Persönlichkeit nichts von ihrer magischen Suggestionskraft eingebüßt: Nicht durch »Show« triumphiert er, sondern allein durch die erregende
Prägnanz reduzierter Zeichengebung. Masur kommt ganz ohne Effekte aus. Zuweilen hat man das Gefühl, als braucht er nur vor dem Orchester zu stehen, um sich dirigentisch mitzuteilen.<< ausblenden
DIRIGENT: KURT MASUR
6. KONZERT: 20. FEBRUAR 2010 – 20.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE
KLAVIERKONZERT
W. A. MOZART – KLAVIERSONATE NR. 9 A-MOLL KV 310
A. BERG – KLAVIERSONATE OP. 1
F. LISZT – KLAVIERSONATE IN B-MOLL
Sie ist wunderschön, gescheit und auch noch sympathisch. Sie hat drei Bücher geschrieben, ging mit zwölf ans Konservatorium, debütierte mit 18 unter Barenboim und lebte einige Zeit im eigenen Wolfsgehege in South Salem, New York. Hélène Grimaud ist eine international gefeierte Pianistin, deren charismatisches Spiel mit ihrer betörenden Ausstrahlung einhergeht.>> mehr Ihr Klavierspiel ist ein Spiegelbild ihrer Persönlichkeit: gleichermaßen energiegeladen und empfindsam, getragen von einer romantischen Haltung zum Leben. Dabei spielt sie keineswegs exzentrisch oder manieriert, vielmehr klar und deutlich. Ob Bach oder Rachmaninow, mit einem Solostück oder Orchesterwerk – Grimaud dringt vor bis ins Innerste eines jeden Stücks durch ihren intensiven Ton und die Tiefe ihrer Interpretation.<< ausblenden
KLAVIER: HÉLÈNE GRIMAUD
7. KONZERT: 23. MÄRZ 2010 – 20.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE
ORCHESTRA OF LIFE – NIGEL KENNEDY QUINTET
J. S. BACH –
– VIOLINKONZERT A-MOLL BWV 1041
– VIOLINKONZERT E-DUR BWV 1042
D. ELLINGTON – VERSCHIEDENE WERKE (ARR. NIGEL KENNEDY)
Kult, Clown oder Künstler? Nigel Kennedy, das »enfant terrible« der Klassikszene, ist heute, über dreißig Jahre nach seinem Debüt 1977, noch immer für Überraschungen gut. Frank Zappa, Jimmy Hendrix und Santana gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Vivaldi, Beethoven und Bach. Der Punk mit den Lumpen als Konzertkleidung ist jedoch keiner, der mit koboldhafter Show mäßiges musikalisches Talent überspielt.>> mehr Nein, Kennedy ist ein großer Musiker, ein Saitenakrobat, musikantisch draufgängerisch, aber mit Empfindung. Eines ist bei Kennedy immer absolut sicher: Langweilig wird es bei seinen Konzerten keine Sekunde. Sein Spiel hat einen umwerfenden Drive, verströmt viel spontane, ansteckende Lust an der Musik. Kein Wunder, dass seine spektakuläre Aufnahme von Vivaldis Vier Jahreszeiten als bestverkaufte Klassik-Platte aller Zeiten ins Guinness-Buch der Rekorde kam. Wenn er jetzt Bach mit Duke Ellington kombiniert, dann verspricht das Spannung, Genuss und schieres Hörvergnügen.<< ausblenden
VIOLINE: NIGEL KENNEDY
8. KONZERT: 14. APRIL 2010 – 20.00 UHR
RUDOLF-OETKER-HALLE