AUSBRUCH AUS DER FLäCHE | DAS ORIGAMI-PRINZIP IN DER KUNST

Die Natur steckt voller komplizierter Faltungen, waghalsiger Biegungen und überraschender Knautschungen. In der Ausstellung „Ausbruch aus der Fläche“ im Marta Herford spüren internationale Künstler*innen diesen faszinierenden Strukturen und ihren Einflüssen auf die menschliche Wahrnehmung nach. In Anlehnung an die komplexen Prinzipien des Origamis und ihrer aktuellen Bedeutung in Wissenschaft und Technik beschäftigen sie sich auf medial vielfältige Weise mit den unendlichen Möglichkeiten der Verformung von Flächen. Ob gefaltet, gekrümmt, gewölbt, gezeichnet oder gemalt erzeugen die Werke nicht nur ihren eigenen Raum: Auch Komprimierung und Reduktion bis zu unkontrollierbarem Erschlaffen werden thematisiert, das Spiel von Licht und Schatten, von Sicht- und Unsichtbarkeit.

„Ich strebe nach Balance zwischen Oberfläche, Farbe und Form, um Widerspruch und Spannung zu erzeugen.“ Rana Begum

Als Raumexperiment, Spiel mit den Sinnen oder als Versuchsanordnung zu klassischen künstlerischen Fragestellungen entstehen filigrane Werke, gigantische Raumbesetzer und Denkräume.
An der Ausstellung beteiligte Künstler:
Rana Begum (*1977, Bangladesch), Shirana Shahbazi (*1974, Teheran),
Philippe Decrauzat (*1974, Schweiz), Hans Hemmert (*1960, Deutschland), Erika Hock (*1980, Kirgisistan) Navid Nuur (*1976, Teheran), Michail Pirgelis (*1976, Deutschland ).

DATUM / ZEIT

24.02.2018 bis 03.06.2018

ORT

Marta Herford gGmbH
Goebenstraße 4-10
32052 Herford
Tel.: 05221 / 99 44 30-0

VERANSTALTER

Marta Herford gGmbH
Goebenstraße 2–10
32052 Herford